So nicht
Willkommen Unsere Leistungen Beratung Umsetzung H1 → H3 → H2 → H3. Die Hierarchie springt. Screen-Reader-Nutzer verlieren die Orientierung. Google versteht die Seitenstruktur nicht.
Alles was Redakteure und Content-Ersteller wissen müssen: Inhaltsstruktur, Textlängen, Bilder, Barrierefreiheit, SEO und Design-Regeln. Dieses Dokument richtet sich an Nicht-Entwickler.
Überschriften sind das Inhaltsverzeichnis einer Seite. Screen-Reader-Nutzer navigieren primär über Überschriften — sie sind das Wichtigste für die Barrierefreiheit.
So nicht
Willkommen Unsere Leistungen Beratung Umsetzung H1 → H3 → H2 → H3. Die Hierarchie springt. Screen-Reader-Nutzer verlieren die Orientierung. Google versteht die Seitenstruktur nicht.
So richtig
Willkommen Unsere Leistungen Beratung Umsetzung H1 → H2 → H3 → H3. Logisch und nachvollziehbar. Jede Ebene folgt der vorherigen.
Seitentitel
Nur EINMAL pro Seite. Beschreibt worum es auf der gesamten Seite geht.
Hauptabschnitte
Die großen Themenbloecke der Seite: "Über uns", "Leistungen", "Kontakt".
Unterabschnitte
Einzelne Punkte innerhalb eines H2-Blocks: z.B. einzelne Leistungen, Team-Mitglieder.
Details
Selten nötig. Nur bei sehr tief gegliederten Inhalten.
Die Lesbarkeit von Text hängt maßgeblich von der Zeilenlänge ab. Zu lange Zeilen sind anstrengend, zu kurze unterbrechen den Lesefluss.
Das System begrenzt Fließtext automatisch auf die optimale Breite. Aber: Bei breiteren Layouts (breakout, wide) muss der Redakteur selbst darauf achten.
Problem
Text in voller Breite
Dieser Absatz nutzt die volle verfügbare Breite. Bei einem breiten Monitor hat er weit über 100 Zeichen pro Zeile. Das Auge verliert am Ende der Zeile den Anschluss und findet den Anfang der nächsten Zeile nicht zurück. Das Lesen wird anstrengend und man hört schneller auf.
Lösung
Breite begrenzen
Dieser Absatz ist auf die optimale Lesebreite begrenzt. Das Auge kann muehelos von Zeilenende zum nächsten Zeilenanfang springen. Die Lesbarkeit ist deutlich besser, egal wie breit der Monitor ist.
Absätze, Aufzählungen, Erklärungen — immer content-Breite (55rem) nutzen. Nie breiter.
Cards, Bilder, Teaser, Galerien — dürfen breakout oder wide nutzen. Hier ist Breite gewünscht.
Jedes Bild braucht einen Alt-Text der beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Screen-Reader lesen diesen Text vor. Auch Google nutzt ihn für die Bildersuche.
Schlecht
alt="Bild"alt="foto1.jpg"alt="image"alt="" (bei informativem Bild)Gut
alt="Team bei der Arbeit im Büro"alt="Projektfortschritt: 3 von 5 Phasen abgeschlossen"alt="Logo der Firma XY"alt="" (nur bei rein dekorativen Bildern!)| Typ | Format | Max. Breite | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Fotos | WebP, AVIF | 2x Anzeiggroesse | Hero: 1920px, Cards: 800px |
| Logos | SVG | — | Immer SVG, nie PNG/JPG |
| Icons | SVG (inline) | — | Inline für a11y + Farbanpassung |
| Thumbnails | WebP | 400px | Kleine Dateigröße wichtig |
Keine Treffer.
Barrierefreiheit ist kein technisches Feature — es ist eine Anforderung die jeden Content-Ersteller betrifft. Ca. 15-20% aller Menschen haben eine Form von Beeinträchtigung.
Text muss sich deutlich vom Hintergrund abheben.
Zu wenig Kontrast
Dieser Text ist kaum lesbar. Kontrast: ca. 1.5:1. Mindestens 4.5:1 für normalen Text, 3:1 für großen Text (ab 18pt/24px).
Guter Kontrast
Dieser Text ist gut lesbar. Kontrast: ca. 15:1. Die Brand-Tokens erfüllen die WCAG-Anforderungen automatisch, wenn man sie korrekt nutzt.
Ca. 8% aller Männer haben eine Form von Farbenblindheit. Informationen dürfen nie NUR über Farbe vermittelt werden.
Schlecht
"Die roten Felder sind Pflichtfelder." — Farbenblinde können rot nicht von grün unterscheiden.
Gut
"Pflichtfelder sind mit * markiert." — Zusätzlich zur Farbe gibt es ein Symbol.
Screen-Reader-Nutzer können alle Links einer Seite auflisten. Wenn alle "Mehr erfahren" heißen, ist das nutzlos.
Schlecht
Gut
Grosszuegiger Whitespace ist kein verschwendeter Platz — er verbessert die Lesbarkeit, führt das Auge und wirkt professionell.
Dinge die nahe beieinander stehen werden als zusammengehoerig wahrgenommen. Nutze Abstände bewusst:
| Stufe | Einsatz | Beispiele |
|---|---|---|
| xs | Innerhalb einer Gruppe | Icon + Text, Label + Input |
| sm | Verwandte Elemente | Cards untereinander, Listeneintraege |
| md | Standard-Sections | Zwischen Text-Blöcken und Grids |
| lg | Themen-Trennung | Zwischen "Über uns" und "Kontakt" |
| xl / 2xl | Starke Trennung | Vor/nach Hero, vor Footer |
Keine Treffer.
Jedes Component hat einen idealen Einsatzzweck. Hier die wichtigsten Regeln:
Gut für
Nicht für
Gut für
Nicht für
Gut für
Nicht für
Suchmaschinenoptimierung beginnt beim Content. Die technische Basis ist im System eingebaut, aber Redakteure beeinflussen die wichtigsten Faktoren.
Wird in Google-Suchergebnissen angezeigt. 120-160 Zeichen. Beschreibt was den Nutzer auf der Seite erwartet. Kein Keyword-Stuffing.
Enthalt das Hauptkeyword. Beschreibt den Inhalt präzise. Nicht identisch mit dem Seitentitel im Browser-Tab.
Google nutzt Alt-Texte für die Bildersuche. Beschreibend, nicht mit Keywords vollgestopft.
Verlinke verwandte Inhalte miteinander. Hilft Google die Seitenstruktur zu verstehen und hält Nutzer länger auf der Seite.
Die Website wird auf Geräten von 320px (altes Smartphone) bis 2560px+ (Ultra-Wide-Monitor) angezeigt. Das System handhabt die meisten Anpassungen automatisch, aber Redakteure müssen einige Dinge wissen:
Vor der Veröffentlichung prüfen: