Inhalts- + Designkonzept
Laufen parallel. Beide Teams briefen sich gegenseitig — sonst entstehen Layouts ohne Inhalt.
Digital-Unit
Neun Phasen, klassisch sequenziell mit klar definierten Ueberlappungen. Wasserfall mit Stage-Gates. Jede Phase hat einen Output, eine Verantwortung, einen klaren Folgeschritt.
Beides. Inhalt, Design, Frontend und Backend laufen über weite Strecken parallel — getaktet durch QS-Gates. Die Grafik zeigt, wo Bahnen sich treffen und wo sie auseinander laufen.
Laufen parallel. Beide Teams briefen sich gegenseitig — sonst entstehen Layouts ohne Inhalt.
Teilweise parallel ab Phase 4. Backend-Infrastruktur kann früh starten, Übernahme aber erst, wenn Frontend stabil ist.
Beginnt erst nach Phase 7 — vorher gibt es kein TYPO3, in das Content fließen kann.
Jede Phase hat eine Dauer, eine Verantwortung und einen Output. Die Domain-Badges zeigen, welche Disziplin federfuehrend ist.
Was kommt auf die Seite, wie ist sie strukturiert? Content klärt das Inhalts-Inventar mit dem Kunden (welche Förderprogramme, welche Pflichtangaben, welche Zielgruppe), Design bringt die Struktur (Seitentypen, Navigation, Startseite). Erst wenn beides steht, macht es Sinn, über Gestaltung zu reden — sonst entstehen schoene Layouts ohne Inhalt.
Output Inhalts-Inventar + Wireframes je Seitentyp.
Aus den Wireframes wird ein visuelles Konzept: Farbwelt, Typografie, Bildsprache, Seitenlayouts pro Seitentyp. Endet mit einem Figma-File, das beim Kunden präsentiert wird — und das alle interaktiven Zustände (default, hover, focus, error) und mindestens drei Breakpoints (Mobile/Tablet/Desktop) zeigt.
Output Figma-File mit allen Zuständen + Kunden-Präsentation.
Was ist technisch sinnvoll umsetzbar, was wird unnötig teuer? Frontend prüft Mobile / Tablet / Desktop, Interaktionen, Animationen — und sagt, wo das Design vereinfacht werden muss, damit Aufwand und Wirkung passen. Eine 5-Spalten-Tabelle auf Mobile, eine Hover-Animation auf Touch-Geräten, eine Custom-Schrift in 6 Schnitten — das sind die typischen Diskussionen.
Output Abgenommenes Figma + Änderungs-Liste für Designer.
Komponenten bauen, Templates erstellen, Responsive-Verhalten implementieren, Lighthouse- und A11y-Checks bestehen. Ergebnis: statische HTML/CSS/JS-Dateien (Astro-Templates), die später als Vorlage ins TYPO3 übernommen werden. Wichtig: das Frontend ist hier noch keine Live-Site — es ist eine Vorlage.
Output Astro-Build mit allen Seitentypen + Komponenten-Library.
Welche Felder werden im CMS gepflegt, welche kommen aus APIs (z.B. Förderdaten, Fahrpläne)? Wie sehen die Datenstrukturen aus? Hier wird vermieden, dass Backend nach Vermutung baut und der Redakteur am Ende Felder findet, die "Text 1 / Bild 2" heißen. Kurze Phase, hoher Hebel.
Output Komponenten-Liste mit Feld-Definition + API-Verträge.
Pflegeoberfläche für Redakteure entsteht: welche Felder sind Pflicht, welche optional, welche Rechte hat wer, gibt es ein Vier-Augen-Prinzip? Wenn möglich, sitzt der echte Redakteur des Kunden hier mit am Tisch — sonst entstehen Felder, die keiner pflegt.
Output Feld-Liste + Rechte-Matrix + Schulungs-Skript.
Hier wird Astro in Fluid übersetzt. Aus den statischen Templates werden dynamische Seiten, die Inhalte aus dem CMS ziehen. Das ist der klassische Uebergabepunkt zwischen Frontend und Backend — und der Moment, in dem alle Felder, die in Phase 5 nicht klar definiert wurden, schmerzhaft sichtbar werden.
Output Lauffaehiges TYPO3-Projekt mit allen Seitentypen.
Texte einpflegen, Bilder hochladen, Seitenstruktur bauen, Metadaten setzen, SEO-Felder füllen. Hier zeigt sich, ob die Pflegeoberfläche praxistauglich ist — wenn der Redakteur die Augen rollt, gehen Änderungen zurück an Backend.
Output Komplett gefüllte Seite + Redaktionshandbuch.
Umzug von Entwicklungs- auf Produktivserver: Datenbank, Domain, SSL, Weiterleitungen alter URLs, Caching, Monitoring-Alerts. Deployment-Fenster Montag bis Donnerstag innerhalb der Geschaeftszeiten — Freitag-Deploys sind verboten, weil am Wochenende niemand am Hebel sitzt, falls etwas bricht.
Output Live-Site + Monitoring + Wartungsvertrag.
Je mehr Teams involviert, desto länger der Vorlauf. Faustregel: nicht "wann muss es live sein", sondern "wer muss es anfassen".
| Projekttyp | Beteiligt | Vorlauf |
|---|---|---|
| Content-Austausch | Content | 2-3 Tage |
| Gestalterische Kleinigkeit | Design, FE | 3-5 Tage |
| Neues Element | Design, FE, BE | 1-2 Wochen |
| Neues Feature mit Daten | Design, FE, BE, Schnittstellen | 2-3 Wochen |
| Relaunch / Neue Website | Full Unit | 3-6 Monate |
| Infrastruktur-Änderung | BE | je nach Umfang |
Keine Treffer.
"Geht das heute live?" heißt fast nie nur Stufe 5. Zwischen Stufe 1 und 6 liegen oft Tage — die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.
Code steht, Komponenten verhalten sich wie geplant.
Texte, Bilder, Metadaten sind drin.
Manuell und automatisiert. Mobile, Desktop, A11y.
Kunde hat geklickt. Schriftliche Freigabe liegt vor.
Auf Produktionsserver. Cache geleert, Weiterleitungen aktiv.
Läuft stabil seit mind. 24h. Keine Fehler in Logs.
Vier Anfragen aus dem Alltag. Klick für Antwort und Phase.
Phase 1 + 8 — Konzeption und Pflege. Mit korrektem Vorlauf eher 1-2 Wochen, nicht "morgen". Zuerst klären: welche Förderprogramme, welche Pflichtangaben, welche Zielgruppe.
Phase 7 + 8 — Übernahme und Pflege. Wenn ein Element-Typ bereits existiert: nur Pflege. Wenn neu: zusätzlich Phase 3-4, Vorlauf 1-2 Wochen.
Phase 9 — Schönheitsfehler. Geht nicht "schnell" zwischendurch, sondern wandert ins Sammelticket. Wird gebündelt mit anderen kleinen Anpassungen ausgerollt.
Phase 1 — neue Konzeption. Das ist kein Element, sondern ein Feature mit Daten und Logik. Gehoert zu "Neues Feature mit Daten", Vorlauf 2-3 Wochen.
Weiter im Material: Wer wir sind · Zusammenarbeit · Spielregeln